Die Wahrheit der Landbesetzungen

Landbesetzungen (sp. Invasiones) sind ein weitverbereitetes Phänomen in Peru: Landlose Leute tun sich zusammen um ein Stück Land am Stadtrand zu besetzen, um darauf Hütten und später Häuser zu bauen. Dass sie weder Strom noch fliessendes Wasser haben nehmen sie in Kauf. Wenn wir über solche Besetzungen in Europa lesen neigen wir dazu dies zu Befürworten – ja als rechtmässiges Verhalten der armen Bevölkerung zu sehen. Die Wahrheit sieht leider anders aus:

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Das Schulhaus des „Colegio Peruano Suizo“ nimmt Gestalt an

Nach Monaten von Vorbereitungen Gesprächen, Materialtests und Plänen ist es nun endlich soweit: Wir bauen unser Schulhaus.

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Herausforderung Lösungsmittel

In der Schweiz ist es keine Kunst für nicht-wasserlösliche Farben Lösungsmittel zu kaufen. In Peru auch nicht, ausser man wohnt im Dschungel. Hier gelten Transportbeschränkungen weil man hier das Lösungsmittel nicht nur braucht um Farben zu verdünnen sondern auch um Kokain zu verarbeiten. Deshalb ist der Transport und der Verkauf hier in Oxapampa nahezu verboten. Für unser Schulhaus brauchen wir grössere Mengen an Lösungsmittel, weil wir sowohl, die Metallstruktur, als auch die Holzwände anstreichen müssen. Oft müssen wir bei 4-5 Läden anklopfen um ein paar Liter davon kaufen zu können. Echt mühsam. Dabei hört man, dass die «Drogenköche» längst andere Substanzen gefunden haben um Kokain zu verarbeiten z.B. Benzin, das lässt sich in grossen Mengen kaufen ohne dass jemand dazu etwas einzuwenden hätte.